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VOLKER: Training, Silvesterlauf + längere Zwangspause

Nach dem der Start in die neue Saison bisher sehr verheißungsvoll verlief , wollte ich die Tage um Silvester u.a. nutzen, um ein wenig mit Sascha zu trainieren. Das taten wir auch (crossen, Spinning und nen lockeres Läufchen) und nebenbei stand auch noch der Silvesterlauf in Oberrodenbach an, der eine Länge von 10,2km hatte (2 Runden à 5,1km mit einem jeweils 18%igen Anstieg über 550m Länge). Es lief eigentlich ganz gut, nur spürte ich ein leichtes Ziehen in der rechten Wade, was sich erstmals nach dem Weihnachtslauf bemerkbar machte. Ich nahm es nicht weiter wahr, es war ja auszuhalten. Am Ende standen Platz 12 und 38:30 Minuten auf der Ergebnistafel. Das war schon sehr gut. Am Ende noch ein kleiner Plausch mit Heiko, der auch startete und dann ab ins Auto und umziehen.

Nach dem gestrigen Spinning mit Sascha und dem anschließenden Läufchen machte sich meine Wade wieder sehr stark bemerkbar. Allerdings eher im Bereich der Achillessehne. Der Schmerz “wanderte” also nach unten. Als ich dann heute morgen aufwachte, konnte ich kaum noch auftreten  :-(   Also gleich ab zum Arzt und der meinte nach Ansicht meiner Wade: Muskelfaserriss und Einblutung im Muskel. Mindestens 4 Wochen garkein Laufen und Radfahren und Schwimmen frühestens nach 2 Wochen. Na Prima! 2009 geht ja echt gut los, dachte ich mir…

VOLKER: ruhige Feiertage und Weihnachtslauf

Über die Feiertage stand, als Rahmenprogramm zum klassischen Gänsebraten und den weiteren üblichen üppigen Portionen, ein wenig ruhiges Training auf dem Plan (locker mit dem MTB oder Rennrad - je nach Wetter - und auch der eine oder andere Lauf durchs weihnachtlich beleuchtete Berlin). Heute bin ich dann, um ein wenig Abwechslung zu genießen und auch mal ein wenig schneller zu laufen, beim Weihnachtslauf in meiner früheren Heimat (Berlin-Hohenschönhausen) gestartet. Es ging über 13km, verteilt auf 4 Runden zu 3,25km, rund um den Malchower See auf einer sehr flachen und gut geschützten Strecke. Es lief von Anfang an ziemlich gut, ohne dass ich meine genaue Platzierung im Blick hatte. Nach der 2. Runde rief mir Steffi, die sich bei -3 Grad Außentemperatur ein paar frostige Beine holte, zu, dass ich an 4. Stelle liege. Da es unterschiedliche Distanzen gab und der Startschuss für alle Teilnehmer gleichzeitig erfolgte, konnte man da schonmal den Überblick verlieren. Nach vorne ging dann leider nicht mehr viel, da der Abstand einfach zu groß war. Aber auch nach hinten hatte ich ein gemütliches Polster. So blieb ich auf dem doch etwas undankbaren 4. Platz. Aber im Gegensatz zu Ismaning vor knapp 2 Wochen fühlte ich mich wirklich gut und erlebte keinen Einbruch. Am Ende standen 47:43 Minuten auf der Uhr, was mich doch sehr zufrieden stimmte. Leider fiel die sich immer weiter nach hinten schiebende Siegerehrung (bis zum 6. Platz gab es Preise) für mich aus, da Steffi zum Flieger musste, um heute Abend pünktlich zum Auftritt der Hosen in der Festhalle in Frankfurt zu sein. Aber alles in allem eine schöne Veranstaltung und eine gute Gelegenheit, um dem Weihnachtsstress ein wenig zu entfliehen.

VOLKER: Wintertriathlon + WLS Ismaning

Am letzten Wochenende war ich Samstag und Sonntag im Wettkampfeinsatz. Zuerst stand Samstag der 3. Wintertriathlon der Saison auf dem Gelände der Uni-Bundeswehr München an und Sonntag war denn der 1. Lauf der Ismaninger Winterlaufserie.

 

Beim Schwimmen über 400m im sehr gut beheizten Hallenbad wollte ich meine Zeit von der letzten Veranstaltung vor 3 Wochen verbessern, war aber nicht so ganz optimistisch, ob das gelingen würde. Immerhin konnte ich nicht soooo regelmäßig zum Schwimmtraining gehen, wie ich es eigentlich wollte. Also musste meine Geheimwaffe raus. Ich schwamm mit meinem Schwimmanzug und siehe da, ich verbesserte meine Zeit um 12 Sekunden auf 6:35 Minuten. Immerhin. Ob es nun am Anzug lag oder an mir? Wer weiß. Nachdem wir uns alle umgezogen hatten, ging es auf einer komplett schneebedeckten und teilweise vereisten Radstrecke weiter. Leider konnte man das Eis unter dem Schnee nicht immer sehen und so passierte es mir, dass ich in der ersten von fünf Radrunden in einer Kurve nen schönen Abflug machte. Ist aber fast nix passiert. Nur ne kleine Platzwunde am linken Knie. Obwohl ich mich auf dem MTB eigentlich als ziemlich flott empfand, fehlten mir am Ende auf den besten Radler 8 Minuten. Das ist bei einer Strecke von 10,5km schon ganz schön viel Holz. Dafür lief es dann beim Laufen wieder gewohnt gut und ich konnte mich mit der zweitbesten Laufzeit (nur 2 Sekunden langsamer als der schnellste Läufer) noch auf den Gesamtrank 18 vorarbeiten. Und am Ende war ich insgesamt sogar deutlich schneller als vor 3 Wochen: genau 1 Sekunde. Man kann also durchaus davon sprechen, dass ich auf einem guten Weg bin  :-D

 

Am Sonntag ging es dann nach Ismaning. Diese Winterlaufserie ist, im Gegensatz zum Münchener Pendant letzte Woche, deutlich stärker besetzt und die Läufer kommen nahezu aus ganz Bayern. Eine richtig gute Platzierung war also Illusion und ich wollte nur einen für mich guten Lauf absolvieren und am Ende unter einem 4er-Schnitt pro Kilometer laufen. Das hätte einer Zeit von 51:11 Minuten über die 12,8km entsprochen. Die ersten 5km liefen dann auch recht flüssig und mit 18:30 Minuten war ich gut dabei. Aber ich merkte schon, dass es irgendwie nicht mein Tag war. Auf den zweiten 5km war ich dann 20 Sekunden pro KM langsamer (20:10 Minuten) und ich wurde immer öfter überholt. Als hätte mir jemand den Stecker gezogen. Das ist mir so noch nie passiert. Gegen Ende konnte ich aber noch mal ein wenig anziehen. Ich wollte dann doch unbedingt unter 50 Minuten bleiben, was mir mit 49:44 Minuten sogar noch gelang. In der Endabrechnung langte das für Platz 45 und den 13. Platz in meiner AK. Die beiden weiteren Läufe der WLS gehen dann über 16,8km im Januar und über 21.1km im Februar.

VOLKER: Winterlaufserie München

Heute stand der 1. Lauf der Winterlaufserie in München auf dem Plan. Über 10km ging es durch den Olympiapark und ich wollte schon versuchen, unter 40 Minuten zu laufen, wusste aber nicht, ob das realistisch sein würde. Das Wetter war alles andere als läuferfreundlich (3 Grad, Dauerregen und fieser Wind) aber was solls. Da musste ich durch. Und die anderen hatten ja die gleichen Bedingungen. Ich ordnete mich also optimistisch in die 1. Startreihe und gleich nach dem Startschuss befand ich mich in der Spitzengruppe. Schnell setzten sich jedoch die beiden Favoriten ab und wurden fortan nicht mehr gesehen. Ich lief die ersten beiden der 3 Runden auf Position 10 und merkte, dass ich flott unterwegs bin und es sogar eine neue PB werden könnte. Also blieb ich am Drücker, erlebte zum Glück keinen Einbruch und lief noch auf Platz 9 vor und kam am Ende nach 36:41 Minuten ins Ziel. Peng, Bestzeit um 14 Sekunden unterboten und das im Winter. Na mal schauen, ob das ein gutes Zeichen für die kommende Saison ist. Auf jeden Fall bin ich mehr als zufrieden und darauf lässt sich nun aufbauen :-)

VOLKER: Saison 2009 nimmt Konturen an…

So, die Anmeldung für den IM Arizona 2009 ist erfolgreich abgeschlossen (warum einfach, wenn es auch kompliziert geht - aber immerhin hat es nur fast 2 Std. gedauert, bis wir die Anmeldung abgeschlossen haben). Nun geht es also im November des nächsten Jahres zusammen mit Sascha rüber in die USA und dann rocken wir dort die Amis und zeigen denen mal, was wir Germans draufhaben  ;-)

VOLKER: Die neue Triathlonsaison ist wieder eröffnet

Heute bin ich beim Wintertriathlon der Uni-Bundeswehr München in die neue Saison gestartet. Zuerst wurden 400m im Schwimmbad geschwommen. Das Teilnehmerfeld ist auf 50 Leute limitiert und es gab insgesamt 5 Läufe mit je 10 Startern (2 pro Bahn). Anschließend wurde im Jagdstart mit den Ergebnissen des Schwimmens als Grundlage das Radfahren (mit dem MTB) gestartet. Insgesamt waren 5 Runde zu je 2,4km zu fahren und danach folgte noch eine Laufrunde (ebenfalls auf der Radstrecke) + 400m auf der Bahn. Die Radstrecke war ziemlich anspruchsvoll und echt nicht ohne. Also mit einem Crossrad hätte man die Strecke sicher nicht bewältigen können.

Im Wasser habe ich nach für mich guten 6:47 Minuten angeschlagen, was Platz 27 bedeutete. Das ist umso erstaunlicher, denn es ist das erste Mal, dass ich im Wasser besser platziert war, als auf dem Rad. Dort reichte es nur zu Platz 29 und einer Zeit von 34:50 Minuten (inklusive Wechsel). Beim Laufen war ich dann wieder flotter unterwegs. Die 10:40 Minuten reichten zu Platz 9. Am Ende wurde ich 22., womit ich sehr zufrieden bin. Wichtig war vorallem, dass ich ohne Sturz durchgekommen bin, was nicht jedem gelang. Vom Wetter her machte die Veranstaltung dem Namen Wintertriathlon alle Ehre. Die Strecke war fast komplett schneebedeckt und zwischendurch schneite es auch ziemlich heftig. Echt mal ne nette Abwechslung zu den Sommertriathlons. In 3 Wochen gehts dann mit dem nächsten Wintertriathlon weiter…

VOLKER: Sturz zu Saisonbeginn

Da wollte ich, nachdem ich ein paar Wochen (genau genommen seit Griesheim) nicht mehr auf dem Rad gesessen, am WE das schöne Wetter nutzen, und mit dem MTB ein wenig durch die Wälder crossen und dabei hat es mich Samstag nun auch erwischt. Mein erster Radsturz :-(  Irgendwann musste es ja auch mal passieren. Bin daran aber zu 100% selber Schuld. Ich war einfach zu schnell unterwegs. Ohne abzubremsen mit 30km/h leicht bergab in eine mehr als 90 Grad-Kurve zu gehen, ist schon recht mutig, ja fast unmöglich. Das Rad rutschte dabei komplett weg (trotz trockenem Asphalt) und ich rutschte schön über den Boden. Die Jacke hat ganz schön Schaden genommen. Die Handschuhe sind auch zerfetzt, die Hose allerdings ist fast unversehrt geblieben. Zum Glück ist mir nichts Schlimmeres passiert und auch nichts gebrochen. Ich habe einen aufgeschürften und geschwollenen Ellbogen und meine rechte Seite ist auch aufgeschürft und mittlerweile auch blau angelaufen. Aber das Wichtigste: Dem Rad ist nix passiert  :-D 

Ich hoffe mal, dass es das jetzt war und weitere Zwischenfälle dieser Art nicht mehr vorkommen. Steffi meinte nur, dass ich vielleicht mal ein bissl defensiver fahren sollte, damit das in Zukunft nicht wieder passiert, aber das ist ja irgendwie auch doof. Wer später bremst ist länger schnell  :-D

Saisonende

Nachdem mir mein rechtes Knie seit letzter Woche verstärkt Kummer bereitet und ich mein geplantes Pensum letzte Woche bereits von 120km auf 30km reduzieren musste, wollte ich nochmal schauen, wie es diese Woche läuft. Aber nachdem gestern und heute ab ca. 5km mein Knie wieder starke Schmerzen ausstrahlte und diese auch nicht nachließen, habe ich beschlossen, nicht in Frankfurt zu starten. Es fällt mir zwar schwer, vorallem weil ich schon soviel Zeit und Fleiß in die Vorbereitung investiert habe und auch ein sehr gutes Ergebnis zu erwarten war aber es ist nicht davon auszugehen, dass die Schmerzen so schnell verschwinden, wie sie gekommen sind. Aus diesem Grund scheint mir die Absage die vernünftigste Lösung. Was mich aber beruhigt, ist die Gewissheit, dass ich auf jeden Fall mit einer guten Vorbereitung deutlich unter 3 Stunden laufen kann. Ich habe es jetzt zwar (noch) nicht schwarz auf weiß aber ich weiß es. Und irgendwie ist das unschöne Saisonende auch ein großer Ansporn für die neue Saison. Ich werde einfach meine Marathonbestzeit (3:12 Std.) im Rahmen eines IM verbessern. Das ist, glaube ich, ein gutes und auch machbares Ziel. Alles in Allem kann ich ja auch ganz zufrieden mit diesem Jahr sein und der Halbmarathon vor 2 Wochen war ja auch ein guter Abschluss einer sehr guten Saison. Auf ein neues 2009 :-)

VOLKER: Es läuft (im wahrsten Sinne des Wortes)

Nur noch 3 Wochen und dann kann auch ich in die doch wohl verdiente Winterpause gehen. Bis dahin muss (und will) ich meinem Körper aber noch ein bissl was abverlangen. Diese Woche war ich knapp 117km, verteilt auf 5 Tage (26,3km - 17,6km - 22,3km - 13km - 37,2km) laufen wobei der längste Lauf meiner Vorbereitung heute auf dem Plan stand. Das Wetter war hervorragend (15 Grad, blauer Himmel und Sonnenschein) und es lief ziemlich gut. War bereits nach 2:48 Stunden fertig und habe für die letzten 5km EB 19:06 Minuten gebraucht. Habe mich selbst ziemlich gewundert, weil ich bisher immer ziemlich exakt 4:00min/km für die letzten 5km EB bei meinen langen Läufen benötigt habe. Aber dieses Mal 3:49min/km? Ich schiebe es einfach mal auf das gute Wetter und auf die bisher ganz gute Vorbereitung. Scheinbar machen sich die intensiven letzten Wochen nun leistungsmäßig bemerkbar?! Schön wäre es… Ich bin aber, muss ich mir selber eingestehen, auch froh, wenn der Marathon vorbei ist. Ich freue mich zwar drauf aber mein Körper signalisiert mir langsam, dass er auch Erholung braucht. Die Knochen schmerzen nach der 3. Woche in Folge mit mehr als 100km doch schon ziemlich. Ich weiß garnicht, wie die ganzen Profis Umfänge von teilweise 300km+ (einige Japaner sollen sowas in der Vorbereitung machen) pro Woche verkraften. Echt Wahnsinn. Wobei, die sind ja auch nochmal 15Kg leichter, was sicher auch eine Rolle spielt. Naja, ich bin jedenfalls vom Laufumfang derzeit an meiner Grenze angelangt und zähle die Tage bis zum 26.10. rückwärts. Zum einen, weil ich mich wirklich auf das Rennen freue und gespannt bin wie ein Flitzebogen und zum anderen weil es dann für 2008 vorbei ist :-)

VOLKER: 2. Platz beim Haarathon (Halbmarathon) und PB

Als Test, inwieweit die Form im Hinblick auf den Frankfurt-Marathon stimmt, bin ich heute für meinen Arbeitgeber, der auch der Veranstalter des Haarathons ist, über die Halbmarathonstrecke an den Start gegangen. Als Zielsetzung wollte ich auf jeden Fall eine PB laufen. Angestrebt war eine Zeit von 1:22:hoch bis 1:23. Gleich nach dem Start sprintete ein Läufer los und ich erkannte nicht, ob es sich um einen 10km-Läufer handelte (wie bei Patrick starteten die mit den Halbmarathonis zusammen). Ich formierte mich mit 2 Leuten dahinter und wir waren uns recht schnell sicher, dass der Typ vorne ganz sicher nur die 10km läuft. Am Ende irrten wir uns jedoch und er gewann den Lauf in 1:16h. Wir liefen dann die ganze Zeit zu dritt weiter und bei km18 merkte ich, dass die beiden Mitläufer ganz leichte Probleme bekamen und ich forcierte das Tempo und der Vorsprung wuchs langsam an. Eigentlich wollte ich auf der letzten Steigung ca. 1km vorm Ziel attackieren, packte die sich jedoch schon früher bietende Gelegenheit beim Schopfe und wurde belohnt. Am Ende lief ich als 2. ein und habe auf den Drittplatzierten 14 Sekunden rausgelaufen. Für mich blieb die Zeit bei 1:20:47h stehen, womit ich meine Zielzeit deutlich unterbot und am Ende natürlich auch eine neue PB gelaufen bin :-)
Bei der anschließenden Siegerehrung gab es, passend zur Wiesn-Zeit, ein überdimensionales Lebkuchenherz (quasi als Medaille) und einen ganz witzigen Pokal. Der Bezirkstagsvizepräsident aus unserem Haus, der auch Schirmherr der Veranstaltung war, zeigte sich im Anschluss ziemlich erstaunt und meinte zu mir: “Ich wusste ja garnicht, dass bei uns im Haus so sportliche Mitarbeiter sind.” Na mal sehen, wie das Ergebnis der Wahl in Bayern heute ausgeht. Vielleicht sind wir ja schon bald nicht mehr in einem Haus tätig ;-) Alles in Allem ein gelungener Sonntag und im Hinblick auf Frankfurt bin ich sehr optimistisch, denn ich konnte mein Tempo wirklich gut durchlaufen und hatte zwischendurch keinen Hänger oder Probleme mit zu hohem Tempo.