VOLKER: Wintertriathlon + WLS Ismaning

Am letzten Wochenende war ich Samstag und Sonntag im Wettkampfeinsatz. Zuerst stand Samstag der 3. Wintertriathlon der Saison auf dem Gelände der Uni-Bundeswehr München an und Sonntag war denn der 1. Lauf der Ismaninger Winterlaufserie.

 

Beim Schwimmen über 400m im sehr gut beheizten Hallenbad wollte ich meine Zeit von der letzten Veranstaltung vor 3 Wochen verbessern, war aber nicht so ganz optimistisch, ob das gelingen würde. Immerhin konnte ich nicht soooo regelmäßig zum Schwimmtraining gehen, wie ich es eigentlich wollte. Also musste meine Geheimwaffe raus. Ich schwamm mit meinem Schwimmanzug und siehe da, ich verbesserte meine Zeit um 12 Sekunden auf 6:35 Minuten. Immerhin. Ob es nun am Anzug lag oder an mir? Wer weiß. Nachdem wir uns alle umgezogen hatten, ging es auf einer komplett schneebedeckten und teilweise vereisten Radstrecke weiter. Leider konnte man das Eis unter dem Schnee nicht immer sehen und so passierte es mir, dass ich in der ersten von fünf Radrunden in einer Kurve nen schönen Abflug machte. Ist aber fast nix passiert. Nur ne kleine Platzwunde am linken Knie. Obwohl ich mich auf dem MTB eigentlich als ziemlich flott empfand, fehlten mir am Ende auf den besten Radler 8 Minuten. Das ist bei einer Strecke von 10,5km schon ganz schön viel Holz. Dafür lief es dann beim Laufen wieder gewohnt gut und ich konnte mich mit der zweitbesten Laufzeit (nur 2 Sekunden langsamer als der schnellste Läufer) noch auf den Gesamtrank 18 vorarbeiten. Und am Ende war ich insgesamt sogar deutlich schneller als vor 3 Wochen: genau 1 Sekunde. Man kann also durchaus davon sprechen, dass ich auf einem guten Weg bin  :-D

 

Am Sonntag ging es dann nach Ismaning. Diese Winterlaufserie ist, im Gegensatz zum Münchener Pendant letzte Woche, deutlich stärker besetzt und die Läufer kommen nahezu aus ganz Bayern. Eine richtig gute Platzierung war also Illusion und ich wollte nur einen für mich guten Lauf absolvieren und am Ende unter einem 4er-Schnitt pro Kilometer laufen. Das hätte einer Zeit von 51:11 Minuten über die 12,8km entsprochen. Die ersten 5km liefen dann auch recht flüssig und mit 18:30 Minuten war ich gut dabei. Aber ich merkte schon, dass es irgendwie nicht mein Tag war. Auf den zweiten 5km war ich dann 20 Sekunden pro KM langsamer (20:10 Minuten) und ich wurde immer öfter überholt. Als hätte mir jemand den Stecker gezogen. Das ist mir so noch nie passiert. Gegen Ende konnte ich aber noch mal ein wenig anziehen. Ich wollte dann doch unbedingt unter 50 Minuten bleiben, was mir mit 49:44 Minuten sogar noch gelang. In der Endabrechnung langte das für Platz 45 und den 13. Platz in meiner AK. Die beiden weiteren Läufe der WLS gehen dann über 16,8km im Januar und über 21.1km im Februar.

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