Archive für November 2008

HEIKO: Unangekündigter Vokabeltest

Diese Woche haben wir die Tartanbahnsaison eröffnet. Um die Waden nicht über zu strapazieren gings mit lockerem Lauf ABC auf dem Rasen, Steigerungsläufen und 2.000m mit jeweil 200m locker & 200m flott recht beschaulich los. Vor dem Schwimmen quäle ich meine Jungs & Mädels immer mit Bauch,Beine, Po … dabei setze ich immer voll auf den “Dieter Bremer Effekt”, will heißen … vormachen & immer locker lächeln = Entspannung pur!, während der Rest der Truppe mit hochrotem Kopf ums Überleben kämpft … macht doppelt Spaß! Traditionell stelle ich die Schwimmtrainingspläne immer im Vorfeld auf unsere SVG Seite, das hat dann einen sehr regulative Effekt. Wenn’s zu voll wird, lockere ich immer mit 400m Lagen auf … und schon hat man Platz … ich weiß ich bin ein Schwein, aber Spaß machen tut’s trotzdem. Diese Woche gab’s ein weiteres Highlight … angekündigter Leistungstest (sozusagen Ausgangsbasis für die Wintersaison). Das hat den gleichen Effekt wie unangekündigte Vokabeltests in der Schule … die Mädels haben gleich alle ihre Tage … gestandene Eiermännser verpissen sich auf’s Klo … und der Rest fühlt sich eh ganz schlecht. Aber kein Pardon … 200m für die “Treibgutklasse” … bei meiner Seepferdchengruppe stehe ich immer am Rand und hoffe, daß ich meine DLRG Rettungsschwimmerausbildung nicht zum Einsatz bringen muss … fairerweise muss man sagen, daß sich die Meisten doch deutlich verbessert haben … für die schnellen Jungs gab’s 400m auf Zeit (natürlich mit 5″ Abstand … wir sind ja keine Wasserschattenlutscher) … nach 5:29 war auch das geschafft. Für die, die geschwänzt haben lasse ich mir natürlich noch etwas Spezielles zur Strafe einfallen … 200m Badewanne (das bringt sie um) oder 100m Seehasenbrust (ganz hoher Leidensfaktor) … in dem Sinne!

HEIKO: Goldbach Winterlaufserie die Zweite

Nach einer schlappen Woche … Form deckungsgleich zum Wetter … selbst das Schwimmtraining ließ sich am besten mit “uninspiriert” umschreiben, stand am Sonntag der zweite Lauf in Goldbach an. Wie es sich für eine Winterlaufserie gehört, mit etwas Schnee und ziemlich viel Schlamm. Wie immer stehen zwischen Anfang November und Ende Januar an 9 Sonntagen hintereinander ca. 650-750 Laufverrückte am Start, um sich auf der “leicht profilierten” Strecke die Kante zu geben. Für die, die gar nicht genug bekommen, wird auch noch Weihnachten ein Trainingslauf auf der Strecke veranstaltet … wie gesagt KULT! Der große Vorteil: Früher Start um 9.30, d.h. man ist pünktlich zu einem ausgehnten Mittagsschläfchen wieder zu Hause … allerdings stellt sich um 9.30 bei arschkaltem Wind und leichtem Schneetreiben auch die Frage, warum man überhaupt das warme Bett (wie weitere 650 Durchgeknallte) verlassen hat … an den liebreizenden Laufbedingungen kann es jedenfalls nicht liegen. Nach dem ersten Anstieg ist es einem wenigstens warm … bergab rollte es gut … nur die fiesen steilen Anstiege waren sehr, sehr zäh. Das absolute Highlight ist nach ca. 2km bergab noch der letzte kernige Anstieg zwischen 8,5 und 9,0 … gruselig … dann noch den letzten km flott und Zielspurt … 44:20. Für die Bedingungen war das OK. Ich hoffe die Form reicht für das 2h Ausscheidungsrennen in Speyer … im Zweifelsfall täusche ich eine schwere UZ vor.

VOLKER: Saison 2009 nimmt Konturen an…

So, die Anmeldung für den IM Arizona 2009 ist erfolgreich abgeschlossen (warum einfach, wenn es auch kompliziert geht - aber immerhin hat es nur fast 2 Std. gedauert, bis wir die Anmeldung abgeschlossen haben). Nun geht es also im November des nächsten Jahres zusammen mit Sascha rüber in die USA und dann rocken wir dort die Amis und zeigen denen mal, was wir Germans draufhaben  ;-)

VOLKER: Die neue Triathlonsaison ist wieder eröffnet

Heute bin ich beim Wintertriathlon der Uni-Bundeswehr München in die neue Saison gestartet. Zuerst wurden 400m im Schwimmbad geschwommen. Das Teilnehmerfeld ist auf 50 Leute limitiert und es gab insgesamt 5 Läufe mit je 10 Startern (2 pro Bahn). Anschließend wurde im Jagdstart mit den Ergebnissen des Schwimmens als Grundlage das Radfahren (mit dem MTB) gestartet. Insgesamt waren 5 Runde zu je 2,4km zu fahren und danach folgte noch eine Laufrunde (ebenfalls auf der Radstrecke) + 400m auf der Bahn. Die Radstrecke war ziemlich anspruchsvoll und echt nicht ohne. Also mit einem Crossrad hätte man die Strecke sicher nicht bewältigen können.

Im Wasser habe ich nach für mich guten 6:47 Minuten angeschlagen, was Platz 27 bedeutete. Das ist umso erstaunlicher, denn es ist das erste Mal, dass ich im Wasser besser platziert war, als auf dem Rad. Dort reichte es nur zu Platz 29 und einer Zeit von 34:50 Minuten (inklusive Wechsel). Beim Laufen war ich dann wieder flotter unterwegs. Die 10:40 Minuten reichten zu Platz 9. Am Ende wurde ich 22., womit ich sehr zufrieden bin. Wichtig war vorallem, dass ich ohne Sturz durchgekommen bin, was nicht jedem gelang. Vom Wetter her machte die Veranstaltung dem Namen Wintertriathlon alle Ehre. Die Strecke war fast komplett schneebedeckt und zwischendurch schneite es auch ziemlich heftig. Echt mal ne nette Abwechslung zu den Sommertriathlons. In 3 Wochen gehts dann mit dem nächsten Wintertriathlon weiter…

Zäher Einstieg ins Wintertraining

Nach dem Auskurieren der Schulterprellung bin ich traditionell Ende Oktober in Rodgau beim 10km Hexenlauf ins Wintertraining eingestiegen. Die Strecke ist flach, aber im Wald, matschig und nicht gerade Bestzeitentauglich … also genau das Richtige für eine Standortbestimmung … den habe ich jetzt auch … unterirdische 41:58 … MERKSATZ Nr. 1: “Fehlendes Training läßt sich auch durch Rotwein nicht kompensieren!” Noch eine kurze Rückblende … ich habe im Sept./Okt. noch zwei Eiermänner beim Schwimmen vorbereitet, ein Hawaii Starter (und Finisher) und ein IM Florida Starter (leider Quali verpasst) … zur mentalen Vorbereitung sind wir noch die 3,8km im Hallenbad geschwommen … Wettkampfbedingungen mit Ziel Bestzeit … was soll ich sagen … mein pointzero hat die Konkurrenz geschockt und glatte 3″ pro 100m gebracht. Lockere 54:40 standen am Ende auf der Uhr … wahrscheinlich lag’s daran, dass ich ausgeruht war … oder am Rotwein … auf jeden Fall war ich ohne Tempotraining schneller als im Sommer. Zurück zur Wintersaison: Anfang November pilgert die Szene immer nach Goldbach zur Winterlaufserie (10km) … 9x Sonntag’s von November bis Ende Januar … 9x die gleiche kernige Strecke, fiese Anstiege, Singletrails und schnelle Bergabläufe … und 9x jedes Wochenende 700 Leute  … wie gesagt eine Kultveranstaltung … analog der blendenden Vorstellung von Sascha wurden es bei mir 44:24 … gefühlte 35′ … MERKSATZ Nr. 2: “Am Berg zählt jedes Glas Rotwein doppelt!”

SASCH: Wenn das mein Trainer wüsste… T.236

Gugst du hier: http://blog.sascha-danz.com/

SASCH: Laufen und radeln und kalte Duschen … T.239

Gugst du hier: http://blog.sascha-danz.com/

SASCH: Ach ja, Stabi gibts ja auch noch… puuuh T.241

Hey zusammen und welcome back in season ! ;o)

Da ich ja noch einen eigenen Blog habe, kopiere ich hier immer nur mal meine Überschrift rein und den Link zu meinem Blog… Bin faul geworden ! Hahaha

http://blog.sascha-danz.com/

 

PS: T241 bedeutet noch 241 Tage bis Roth ! ;o)

VOLKER: Sturz zu Saisonbeginn

Da wollte ich, nachdem ich ein paar Wochen (genau genommen seit Griesheim) nicht mehr auf dem Rad gesessen, am WE das schöne Wetter nutzen, und mit dem MTB ein wenig durch die Wälder crossen und dabei hat es mich Samstag nun auch erwischt. Mein erster Radsturz :-(  Irgendwann musste es ja auch mal passieren. Bin daran aber zu 100% selber Schuld. Ich war einfach zu schnell unterwegs. Ohne abzubremsen mit 30km/h leicht bergab in eine mehr als 90 Grad-Kurve zu gehen, ist schon recht mutig, ja fast unmöglich. Das Rad rutschte dabei komplett weg (trotz trockenem Asphalt) und ich rutschte schön über den Boden. Die Jacke hat ganz schön Schaden genommen. Die Handschuhe sind auch zerfetzt, die Hose allerdings ist fast unversehrt geblieben. Zum Glück ist mir nichts Schlimmeres passiert und auch nichts gebrochen. Ich habe einen aufgeschürften und geschwollenen Ellbogen und meine rechte Seite ist auch aufgeschürft und mittlerweile auch blau angelaufen. Aber das Wichtigste: Dem Rad ist nix passiert  :-D 

Ich hoffe mal, dass es das jetzt war und weitere Zwischenfälle dieser Art nicht mehr vorkommen. Steffi meinte nur, dass ich vielleicht mal ein bissl defensiver fahren sollte, damit das in Zukunft nicht wieder passiert, aber das ist ja irgendwie auch doof. Wer später bremst ist länger schnell  :-D

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