Archive für August 2008

Patrick: Nochmal Viernheim Strecke….

Da ich ja leider nciht mit euch nach DA kommen konnte, bin ich dann Sonntag nochmal die Radstrecke von Viernheim in einer etwas abgewandelten Version gefahren. Wir waren dafür dann aber auch 2:30 unterwegs und sind insgesamt 80 km gefahren.

Gestern dann noch 13 km im 4:20 er Schnitt. Ich muss sagen, dass es mir da schon etwas schwer gefallen ist nach den zwei Tagen auf dem Rad. Heute werd ich nochmal ein ordentliches Schwimmtraining mit den MTG-Jungs machen und jetzt schon anfangen zu beten, dass am Sonntag mit Neo geschwommen wird.

Morgen werd ich dann nochmal ein paar kürzere Intervalle auf der Bahn laufen und mich dann langsam aber sicher mit weniger Intensität im Training auf Viernheim vorbereiten. Ich hab jetzt echt richtig Lust auf das Rennen, auch wenn ich noch im letzten Jahr dachte, dass ich da niemals wieder starten werde, … aber denk ich dass nicht fast in jedem Rennen ?!

RAINER: Schnuppern in Biblis

Nachdem ich die letzte Woche aus diversen Gründen kaum zum Trainieren gekommen und am Freitag noch ziemlich auf dem Wiesbadener Weinfest versackt bin kam mir der Schnuppertriathlon (500 m / 20 / 5) ganz recht.

Der Name Schnuppertriathlon scheint daher zum kommen, dass auf der Radstrecke sehr oft am Hinterrad des Gegners geschnuppert wird, ander kann ich mir den Name dieser trotzdem recht netten Wald- und Wiesenveranstaltung nicht erklären. Am Start waren jedenfalls nicht nur Volkstriathleten.

Das Schwimmen verlief bei mir recht gut und nach 8:30 war ich aus dem Wasser. Der lange Weg zu den Rädern ist einer IM Veranstaltung ebenbürtig. Die Radstrecke war recht winklig ung ging teilweise über holprige Feldwege. Nach 35 min war dann auch das Radeln vorbei und es mußten noch 3 Runden um den Gemeindeweiher gelaufen werden. Keine Ahnung wie lange ich für das Laufen gebraucht habe (laut Fotobeweise ca 6:30 / Rund), nach 1:08:34 war ich dann auch im Ziel. Kurz nach mir war Adrian auch da (1:09:46), der ein recht ordentliches Rennen abgeliefert hat.

Im Ziel gab es dann lecker alkfreies Bier und Laugengebäck. Muß ja feststellen das so ein Sprint mir viel zu hektisch ist, Spaß gemacht hat es aber trotzdem. Bin dann mit dem Rad gemütlich nach Hause gefahren was mich knapp 2:30 h gekostet hat.

HEIKO: Ein ziemlich zäher längster halber Tag in Wiesbaden

Fast hätte ich gar nicht starten können, denn am Donnerstag war ich noch nicht mal in der Lage 800m durchzukraulen. Am Samstag hatte mich ein Trainingskollege vom Rad geholt, beim Tempo 30 leicht bergauf ist ihm die Kette abgeflogen, daraufhin abrupter Satz nach links und obwohl ich ca 1,5m Sicherheitsabstand hatte, hat er mein Vorderrad touchiert … da hat man dann leider keine Chance mehr (Springen war leider nicht mehr möglich) … rumms! Zu Glück war an der Stelle der Asphalt ziemlich glatt und ich bin gut über die Schulter abgerollt. Nur eine Schürfung am Arm und an der Schulter fast nix (ich bin schon bei wesentlich weniger Tempo wesentlich fieser aufgeschürft worden). Meine gute Schultermuskulatur hat fast alles gut abgefangen, allerdings war mein schöner Syntace Carbonlenker am Hörnchen gebrochen … Schnief! Die Schürfungen waren ziemlich schnell wieder zu, aber die Prellung war heftig. Am Donnerstag habe ich Schwimmen getestet. Resultat: Bei jedem Armzug ein stechender Schmerz in der linken Schulter … supi! Am Freitag und Samstag habe ich dann meinen Compex glühen lassen, so dass die Beweglichkeit halbwegs wieder hergestellt war. Der Sonntag begann Blutzuckertechnisch hervorragend … 112 30′ vor dem Start. Da ich mich nicht getraut habe damit 30′ zu plantschen, habe ich noch ein Gel direkt vor dem Start eingeworfen. Mit der weißen Badekappe kommt man sich allerdings wie der Volldepp vor. Was für eine trübe Brühe … null Sicht. Erwartungsgemäß war der Start stressfrei und die Schmerzen erträglich. Hin zur Wendemarke lag ich noch auf Platz 2 oder 3, aber bei der Brühe war es unmöglich die Füße vom Vordermann zu sehen. Auf dem Rückweg bin ich immer wieder in die vorher gestarteten Gruppen (Treibgutklasse & Brustschwimmer) reingerauscht … das nervt und bremst. Die 30′ waren nicht so prall, aber mit den Schmerzen in der Schulter OK. Da ich immer Probleme mit hohen Bz Werten beim Radfahren habe, trinke ich in der ersten Stunde eigentlich nur Wasser, kein Gel oder Riegel. Bei der ersten Verpflegung bei KM 30 habe ich nur einen halben Riegel genommen. Da ich nun wirklich kein Held beim Klettern bin, habe ich die ersten 2 Steigungen zurückhaltend gefahren, trotzdem etliche überholt … es lief eigenlich ganz gut. Bei der zweiten Verpflegung gab’s noch einen halben Riegel und ein Gel, aber die Pulswerte waren viel zu niedrig. Normal müsste ich die Strecke mit 145-155 durchfahren könnnen, jetzt lagen die Werte 10 - 15 Schläge niedriger. Bei KM 70 habe ich dann gemessen … so hoch, dass der Accu Chek getilt hat … na super … nochmal gemessen (kennt man ja, Gel an den Pfoten etc.) aber leider das gleiche Resultat. Komischerweise war das Körpergefühl gar nicht so schnell, kein Durst etc . Jetzt die große Frage: Wieviel spritzt man? Ich habe mich für 3 Einheiten entschieden. Die letzten 20km bin ich locker durchgerollt. Der Übergang auf’s Laufen ging wieder erwartend ziemlich gut. Das Ziel lag bei 4:45/km und genau die bin ich auch angegangen. Ich war doch etwas überrascht, dass dieser blöde Park immer nur leicht hoch ging … dafür konnte man von km 4 bis 7 schön rollen lassen. In der zweiten Runde habe ich dann einen halben Becher Cola genommen (irgendwas braucht der Magen zum arbeiten), sonst nur etwas Wassen (kein Gel etc.). In der letzten Runde habe ich dann ziemlich muskuläre Problemen bekommen … kurz vorm verkrampfen (überall in den Beinen) … ich vermute das kam von den hohen Bz Werten beim Radfahren, denn normalerweise habe ich damit nie Probleme. Die letzten 3km waren dann ein ziemliches Geeiere, um den Krämpfen auszuweichen und trotzdem noch zügig zu laufen. Dank an Rainer und Sascha an der Strecke. Ziel war eine Zeit unter 5:30, herausgekommen sind 5:42. Positiv war das Laufen, konstant durchgelaufen ohne größere Probleme. Im Ziel hatte ich einen Bz von 400 … dafür war das Ergebnis noch gut. Nach dem Duschen und Essen hatte ich im übrigen wieder ein Bz von 120 (nur 7 Einheiten gespritzt). FAZIT: Für die Rahmenbedingungen war nicht mehr drin. Ich habe allerdings keine Lösung (außer jede halbe Stunde messen) für die Scheiß Werte im Wettkampf. Ich werde beim nächster Gelegenheit versuchen vor dem Start noch 2-3 Einheiten Basal zu spritzen. Hauptproblem ist meine extreme Sensibilität morgens, ein BE schlägt da mit Faktor 4-5 durch, eine Einheit Insulin allerdings auch. Das kombiniert mit Hormonausschüttungen vor/im Wettkampf, die den BZ hochjagen, ist ein unheimlich schwieriger Mix. Aber “per aspera ad astra” … so schnell gebe ich nicht auf und bin auch schon für 2009 gemeldet.

PATRICK: langsam schneller werden

So langsam aber sicher komme ich nach den eher langsamen IRONMAN Einheiten wieder in Fahrt. Diese Woche war ich jetzt schon einmal wieder beim Intervalltraining auf der Bahn. Wir sind 10x 600m alle um die 2:05 gelaufen und am Tag davor sind wir 14km progressiv gelaufen mit den letzten beiden km in 3:30/km. Zwischendurch immer schön einen Ruhetag eingebaut und heute werde ich vielleicht mal die Vierheimstrecke in flotterem Tempo abfahren und anschließend noch locker schwimmen. Viernheim kann also kommen :)

RAINER: … wieder gesund

….. die letzten beiden Wochen waren sportlich echt bescheiden. Nachdem die leichte Erkältung von mir nicht richtig beachtet wurde, hatte ich am Ende eine richtig fette Nebenhöhlenvereiterung, die mit Antibiotika behandelt wurde. Also nix mit viel Sport (einfach nur daddeln). War irgendwie richtig platt hatte an nix Spaß und habe mich zur Arbeit geschleppt.

Am letzten Donnerstag habe ich die letzte Dosis genommen. Jetzt geht es wieder aufwärts. Am Samstag hatten wir Vereinsmeisterschaft im Berglauf in Rambach. Bin flott wegkommen und lag auf dem Rundkurs über 4,1 km gut an dritter Stelle. Auf der zweiten Rund kam dann der Einbruch und ich wurde am Ende mit 33:23 über 8,2 km noch 7ter.

Sonntagnachmittag gab es ne kurze Radtour 2 stündige Radtour rund um Wiesbaden da ich mal wieder Rufbereitschaft hatte. Gestern habe ich das Schwimmtraining wieder ersthaft aufgenommen. Lief gut.

Werde in der nächsten Zeit mal ein paar schnellere Einheiten machen. Vielleicht auch mal wieder das Bahntraining besuchen.

SASCHA: Ich warte immernoch auf ein perfektes Rennen in 08 mal ohne Pannen… Wieder AK-Sieg !

Es ist zum Mäuse melken! Ich fahre also an meinem Geburtstag 140km nach Nordhessen, um am Silbersee Triathlon teilzunehmen. Ich kenn diesen schon von vor ein paar Jahren, glaube 2005 oder 2006. Ist ein Sprint, aber kein leichter. Die Radstrecke ist nicht ohne. Gut, dort angekommen richte ich mein Zeugs ein, warmmachen und dann ab in die Brühe. Schwimmen läuft, wie die ganze Zeit, solide. Auf Zuruf habe ich für die 700m in jedem Fall um 9 Minuten gebraucht. Kommt ungefähr hin, glaube nach 10:xxmin auf dem Rad zu sitzen. Radeln geht los, anspruchsvolle Kurven zu Beginn, hier muss man aufpassen und dann der Schock: ICH KANN NICHT AUF DAS GROSSE RITZEL VORNE SCHALTEN!!! Gibts denn sowas, denke ich mir. Andauernd ist was und immer mal was Neues…! Nun ja, auf dem welligen Kurs ist es nun nicht ganz so schlimm, aber in der Abfahrt mit 125er Drehzahl ist nicht so lustig, also in den meisten Fällen Kopf runter und laufen lassen. Einer kann es wieder nicht lassen und fährt sowas von aufdringlich Windschatten, aber die gibt es wohl immer wieder, egal. Radeln läuft trotzdem ganz gut, bin gut in Schuss. Mich überholt keiner und ich überhole eins zwei, glaube ich. Wir sind also quasi zu dritt, vom Rad runter, und auf die Strecke. Ich wechsele am schnellsten (juhuu), aber die Beiden laufen schnell auf mich auf und überholen mich. Die Beine sind nicht wirklich fit, aber es ist auch nicht schlecht, laufe ständig deutlich unter 4/km… nach 2,5km Wendepunkt und ich auf Platz 10. Danach geht es 1,5km bergauf und auf einmal gegen den Wind! “Wo kommt der denn auf einmal her?” Ich komme wieder näher an den “Lutscher” ran, aber leider nicht mehr nahe genug. Von hinten kann auch keiner auflaufen, somit bleibe ich auf Platz 10 ! Die Altersklasse habe ich damit aber trotzdem wieder gewonnen. Scheinbar sind die 35-40 Jährigen in diesem Jahr lieber zuhause ! Hahaha. Endzeit war dann 1:15:xx, vier Minuten hinter dem Sieger und das ist doch ok ! War alles dicht beisammen. Vielleicht in einem perfekten Rennen kann ich hier bestimmt mal in die Top5 gelangen, in dem sehr stark besetzten Feld. Einzelzeiten muss ich noch ausarbeiten…

Gab ein Kuscheltier der Stadt Frielendorf und ein Fahrrad-Kopftuch, plus Urkunde. Mein Geburtstag war gerettet ! ;o) Danach ab nach Hause und bisserl feiern, nicht meinen gloreichen WK, aber wenigstens bisserl Geburtstag mit Familie und ein paar Freunden… ;o)

SASCHA: Die Woche war bei der Hitze schon hart…

Also die Temperaturen sind schon heftig. Gestern durfte ich bei 34 Grad meinen mittellangen Lauf mit Endbeschleunigung absolvieren. Wenigstens bin ich unten an den Main gegangen, da geht ja dann doch noch ein kleines Lüftchen. Morgens war ich schon schwimmen und nach dem Laufen bin ich sogar noch mal aufs Rad gestiegen. Somit habe ich gestern doch fast vier Stunden trainiert, inkl. kurzem Stretching am Abend. Weiß nicht, ob ich das schon mal an einem Arbeitstag geschafft hatte… Gewicht reduziert sich bei der Belastung und dem Wetter natürlich. Sollte Heute so um 81,6 kg liegen. Heute ist noch mal schwimmen angesagt plus ein wenig Dehnen, morgen noch ne lockere Ausfahrt und dann war es das für diese Woche, bis auf den Wettkampf am Sonntag natürlich. Silbersee Triathlon in Frielendorf, das liegt bei Homberg Efze etwa und geht nach 700m See schwimmen dann auf 24 hügelige Radkilometer, bevor dann noch 5km relativ flache Laufstrecke folgen. Mal schauen, wie ich Edersee und das doch härtere Training diese Woche so verkraftet habe. Wir werden sehen… So long…

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