SASCHA: Ernüchternde Leistung am Edersee

Leider war das Ergebnis nicht das, welches ich mir insgeheim erhofft hatte. Hier mein unverblümter Bericht:

Schwimmen war OK, das Wasser herrlich kühl und gangenehm. Wie immer hat man hier beim Edersee ausreichend Platz und eigentlich wenig Klopperei. Ich bin dann laut Zeitnahme 24:07 geschwommen, wobei ich den Gang durch den Kies am Strand, wegen dem viel zu niedrigen Wasserstand, als extrem hart empfand und hier echt gegangen bin. Der Weg zum Rad ist hier ja eh sehr beschwerlich und nur bergauf über die Holzbrücke. Auf dem Rad erging es mir dann erstaunlich gut, besser als ich es erwartet hätte. Laut meiner Ergomo-Auswertung habe ich auf die 44,49km mit 623 Höhenmeter gerade mal 1:20 gebraucht, was einen >33er Schnitt bedeutet. Beide Wechselzeiten kommen in die offizielle Radzeit bei mir von 1:23:52 mit rein. Wie gesagt, das lief prima, die leichten Steigungen konnte ich super drücken, die richtig steilen Sachen haben zwar wehgetan, waren aber ok. Ich konnte früh Heiko einholen und dann auch bald Patrick erblicken und immer weiter auffahren. Erreicht habe ich ihn dann kurz vor der Wechselzone, aber nicht mehr überholt. Wollte mich dann schon mit hoher Trittfrequenz auf den Lauf vorbereiten. Ich wusste ja, wie hart der sein wird. Das Laufen war dann leider ein Disaster. Schon von Anfang an war mein Schritt schwer. Ich konnte erst Boden auf Patrick gut machen und fast an ihn heran, aber bei km3 kam dann Volker und dem konnte ich natürlich nicht folgen, aber der Abstand wurde auch nicht deutlich grösser. Bei km 4 kam dann der Mario, auch er kam nicht richtig weg. Am Turn-Around waren wir vier alle innerhalb von gut 20-30 Sekunden. Dann kommt aber das langgezogen Bergaufstück im Wald, das hat mich gelyncht ! Hier ging auf einmal nix mehr. Ich habe dann zwei Gel eingeworfen, Cola getrunken, musste pullern und ein kurzes Stück auch gehen, so platt war ich da. Immerwieder Cola und ich konnte dann auf dem letzten KM dann wieder annähernd normal laufen. Der Hänger hat aber sicherlich einiges an Zeit gekostet. Im Ziel gemessen hatte ich dann gerade mal einen Wert knapp über 100 nach dem ersten Erdinger. Keine Ahnung, ob ich wirklich zu tief vom BZ war oder ob ich die Woche davor zu viel gemacht hatte, oder einfach falsch trainiert und der WK einfach ne Spur zu hart war für mich(Hitze), ich weiß es nicht. Mir ging es jedenfalls den ganzen Samstagnachmittag/-abend so dreckig. Mit Bauchkrämpfen, Durchfall und absoluter Schwäche, das ich das nicht noch mal haben möchte. Mit 2:35 bin ich nun nicht wirklich unzufrieden, ist immerhin mein bestes Edersee-Ergebniss überhaupt, nicht das hier ein falscher Eindruck entsteht, aber min. drei Minuten schneller wollte ich schon sein. Aber der Einbruch macht mir dann doch zu schaffen - geistig. Werde wohl für Viernheim noch ein wenig anders trainieren müssen, wobei hier die Laufstrecke mir etwas mehr liegen dürfte.
Fazit: schwimmen = zufrieden ; radeln = wirklich ok ; laufen = tja, das war nix !!!
Schön, dass wir so gut abgeschnitten haben mit dem Team (Platz 7) und tröstend, dass auch eine vier Minuten schnellere Zeit, keine bessere Platzierung bedeutet hätte… Hehehe
In Viernheim wird es anders werden !!!

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